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Über das Projekt

In einer virtuellen Kapelle
In einer virtuellen Kapelle
In einer virtuellen Kapelle
Das Projekt "Kirche in virtuellen Welten" des Erzbischöflichen Seelsorgeamtes Freiburg verfolgt das Ziel, Chancen und Grenzen eines kirchlichen Engagements in dreidimensionalen virtuellen Welten auszuloten.

Die Nutzung des Internets als pastorales Medium ist in der Kirche - nach anfänglicher Skepsis – längst anerkannt und etabliert. Allerdings ist das Medium einem ständigen Wandel unterworfen. Die meist unter dem Schlagwort "Web 2.0" zusammengefasste Entwicklung des World Wide Web fordert die Kirche heraus. Kennzeichen des Web 2.0 sind die Partizipation (User bestimmen den Content) und die Vernetzung (Bildung selbstbestimmter sozialer Netzwerke). Hierin liegt zugleich die "Eigenbotschaft" des Mediums Internet. Im Web 2.0 ist nicht so sehr die Institution gefragt, sondern die Person (die aber durchaus die Institution repräsentieren kann): Der Blogger, der Podcaster etc. sowie die selbstbestimmte Vernetzung in Communities.

Das Internet erfüllt vier grundlegende Funktionen. Es ist ein
•    Informationsmedium
•    Kommunikationsmedium
•    Unterhaltungsmedium
•    Marktplatz

Ein Internetprojekt wird in dem Maß erfolgreich sein, wie es nicht nur eine Funktion, sondern möglichst alle vier Funktionen erfüllt. Alle vier Aspekte spielen in virtuellen 3D-Welten (sog. „Metaversen“) wie Second Life eine große Rolle. Da diese virtuellen 3D-Welten zudem die Merkmale des Web 2.0 aufweisen – sie ermöglichen Partizipation und Vernetzung der User - werden sie sich wahrscheinlich künftig als Teil des Internets etablieren - bis hin zum "Web 3D". Dreidimensionale Webseiten werden vermutlich heutige zweidimensionale Seiten nicht ersetzen, wohl aber ergänzen. Ein kirchliches Engagement im Internet muss die technischen Entwicklungen beobachten und qualifiziert beurteilen können. Dazu gehört auch die Auswertung von eigenen Erfahrungen mit einer kirchlichen Präsenz in einer virtuellen Welt.

Weiter: Virtuelle Welten - nur ein Hype?

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